8 gute Gründe gegen Fleisch


Wenn man sich so die Faktenlage anschaut, scheint der Konsum tierischer Produkte dem Planeten, deiner eigenen Gesundheit und den Tieren selbst weitaus mehr zu schaden, als einen Nutzen zu bringen. Ist es vielleicht langsam Zeit, das Fleisch eines toten Tieres nicht mehr als ein Nahrungsmittel anzusehen?

Mach dir selbst ein Bild. Hier kommen 8 gute Gründe gegen Fleisch.

1. Das Klima

Die industrielle Tierhaltung ist für bis zu 14,5% aller Treibshausgasemissionen verantwortlich. Sie gehört damit – neben dem Energie- und Verkehrssektor – zu den Hauptverursachern der globalen Erwärmung.


  • Regenwaldabholzung: Co2-Emissionen entstehen und durch die Rodung wird der natürliche Co2-Abbau vernichtet
  • Weideflächen: Zum Anbau wird ein Stickstoffdünger eingesetzt, der klimaschädliches Lachgas freisetzt
  • Methanproduktion von Rindern: Ein Hausrind stößt täglich 150-250 Liter Methan aus – ein schädliches Treibhausgas
  • Verschmutzung: Die Ausscheidungen von Farmtieren und der Einsatz von Pestiziden für die Anpflanzung von Futtermitteln sind schuld an vielen verseuchten Flüssen und anderen Gewässern

2. Welthunger

In unserer globalisierten Welt ist Konsum keine reine Privatsache mehr, er betrifft Menschen auf der ganzen Welt. Und unser Fleischverzehr verschärft das Hungerproblem.
In der industriellen Fleischerzeugung landen riesige Mengen an Nahrungspflanzen im Futtertrog: Für 1 Kg Schweinefleisch braucht es 4-5 Kg Kraftfutter aus Mais oder Soja. Kraftfutter, das den Menschen auch direkt – ohne Umweg über das geschlachtete Tier – ernähren würde.


Zum Welthunger kommt auch ein weltweiter Wassermangel: Fast 50 Prozent des Wassers in Industrieländern wird für die Aufzucht von Tieren benötigt.  
Zum Vergleich:
Für die Produktion von einem Kilogramm Kartoffeln werden 287 Liter Wasser benötigt.
Für die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch benötigt man 15.415 Liter.

3. Ethik

2017 wurden in Deutschland
600 Millionen Hühner
54 Millionen Schweine
35 Millionen Puten
und
3,5 Millionen Rinder getötet.


Diese riesige Nachfrage nach billigem Fleisch hat verheerende Auswirkungen auf die „Produktionsstandards“ – also die Tierhaltung. Die Tiere werden nicht artgerecht gehalten, bekommen keinen Auslauf und entwickeln Verhaltensstörungen – bis hin zum Kannibalismus.
Schlimm ist, was gesetzlich so alles erlaubt ist: Es ist legal, Gentechnik zu verfüttern, Schwänze zu kupieren, Schnäbel zu kürzen und Küken zu schreddern.

4. Fleisch macht krank

Fleisch ist der Hauptgrund für einen erhöhten Cholesterinspiegel. Ein hoher Cholesterinspiegel bedeutet ein hohes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Außerdem wird der Konsum von Fleisch in Zusammenhang mit Typ 2 Diabetes und verschiedenen Krebsarten, wie Darmkrebs, gebracht.


Verarbeitetes Fleisch wie Wurst und Schinken wird von der WHO als krebserregend eingestuft. Außerdem steht es in Zusammenhang mit psychischen Krankheiten wie manischen Episoden.

Durch den massiven Antibiotika-Einsatz in den Stallanlagen können wir Menschen Resistenzen entwickeln. Relativ harmlose bakterielle Infektionen können so unter Umständen nicht mehr richtig behandelt werden. Bei dem sowieso schon übermäßigen Einsatz von Antibiotika beim Menschen wird das in Zukunft gravierende Folgen haben.

5. Mineralstoffmangel

Tierische Eiweisse erzeugen während der Verstoffwechselung eine Menge schädlicher Säuren. Das Fleisch enthält zwar auch Mineralien, die diese Säuren neutralisieren, aber deren Menge reicht nicht aus – es kommt zwangsläufig zum Säureüberschuss.


Da eine fleischreiche Ernährungsweise in der Regel gleichzeitig auch sehr arm an basenbildenden Lebensmitteln ist, muss der Körper zum Zwecke der Säureneutralisation seine eigenen Mineralstoffreserven zur Verfügung stellen. Dies führt unabwendbar zur Entmineralisierung des Körpers, in dessen Folge sich dann degenerative Krankheiten wie Parodontose, Osteoporose, Arthrose etc. entwickeln.

6. Emotionale Belastung

Sowohl der menschliche als auch der tierische Organismus speichert in seinen Organen und Geweben Emotionen in Form von Energie. Bei einer Organspende wird genau diese dort gespeicherte Energie freigesetzt und gelangt so in den Körper eines anderen Menschen. Dieser übernimmt damit automatisch auch die Emotionen, die das Organ gespeichert hatte.


Dasselbe geschieht beim Fleischverzehr. Mit jedem Stück Fleisch gelangt auch ein Teil der dort gespeicherten Emotionen in den Körper. Leider sind sie nur äusserst selten positiver Art, denn die allermeisten Tiere erleiden Schreckliches auf ihrem Weg zur Schlachtung. Die Emotionen, die mit dem Verzehr eines solchen Fleisches aufgenommen werden sind Aggression, panische Angst und Verzweiflung.

7. Power-Plants

Wusstest du, dass der stärkste Mann Deutschlands, Patrik Baboumian, Veganer ist? Viele Pflanzen, wie Quinoa, Buchweizen, Hanf, Chia Samen, Soja, Nüsse und Hülsenfrüchte sind hervorragende Eiweißquellen und haben teilweise sogar einen höheren Proteingehalt als Fleisch.


Tierische Proteine haben zudem den Nachteil, wie bereits erwähnt, dass ihre Aminosäuren mehr Schwefel beinhalten und daher ein saures Milieu im Körper bilden. Es gibt also keinen Nährstoff, den man über eine rein pflanzische Ernährung nicht bekommen könnte – außer B12, das substituiert werden muss. (B12 wird unseren Nutztieren übrigens auch ergänzend ins Futter gemischt und ist nicht einfach auf magische Weise von selbst im Fleisch enthalten).

8. PS:

Ob Steve Jobs, Albert Einstein oder Gandhi – geniale Erfinder, Wissenschaftler und Morallehrer verzichteten auf Fleisch. Macht fleischlos also clever? Oder andersrum: Verzichten intelligente Menschen auf Fleisch?


Es scheint tatsächlich einen Zusammenhang zwischen der Intelligenz und dem Wunsch nach einer fleischlosen Ernährung zu geben. Das Fachblatt „British Medical Journal“ hat dazu eine Studie veröffentlicht. Ergebnis: Je höher der IQ eines Kindes, desto wahrscheinlicher ist es, dass es als Erwachsener kein Fleisch isst.

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